BUNDESWEITE ERÖFFNUNG im Erzbistum Freiburg
68. Aktion Dreikönigssingen ist eröffnet
Rund 1.000 Sternsingerinnen und Sternsinger sowie 200 Begleitende waren am 30. Dezember bei der bundesweiten Eröffnung in Freiburg dabei. Der Großteil der 73 Pfarrgruppen kam aus der gastgebenden Erzdiözese, doch auch aus den Bistümern Rottenburg-Stuttgart, Trier und Münster waren Königinnen und Könige dabei. Die Erzdiözese Freiburg ist nach 1991 zum zweiten Mal Gastgeber eines Aktionsauftakts gewesen. Die Sternsingeraktion steht dieses Mal unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“, Beispielland ist Bangladesch.
Foto: Friedrich Stark / Kindermissionswerk
Mit Musik und Interviews hat die königliche Eröffnung um 11 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge begonnen. Anschließend starteten für die Königinnen und Könige verschiedene Programmangebote. Vom Besuch der Münsterbauhütte oder des Planetariums über ein Mitmachtheater bis hin zu einem Stationenlauf, den die BDKJ-Jugendverbände im Collegium Borromaeum angeboten haben.
Am Nachmittag war der Gottesdienst zur bundesweiten Eröffnung mit Erzbischof Stephan Burger im Freiburger Münster der Höhepunkt. Leitfaden war das Motto der Aktion „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“, das sich auch in einem Rollenspiel von zwei Sternsingern und den Fürbitten wiederfand. „Wir denken heute auch an die Kinder in Bangladesch und in vielen Ländern, in denen Kinder arbeiten müssen, eben nicht zur Schule gehen können“, sagte der Erzbischof in seiner Predigt.
„Ihr seid für andere Kinder Licht in der Dunkelheit“
Erzbischof Burger betonte die Bedeutung des Sternsingens und bedankte sich bei den Sternsingerinnen und Sternsingern für ihren Einsatz: „Gott will, dass wir aufeinander Acht geben, füreinander einstehen. Das wird heute deutlich, wenn ihr als Sternsingerinnen und Sternsinger ausgesendet werdet. Indem ihr für andere Kinder und Jugendliche singt und Geld sammelt, leistet ihr einen wertvollen Beitrag: Dass die Kinder in Bangladesch nicht in der Fabrik arbeiten müssen, sondern in die Schule gehen können, was ihnen hilft, eine Zukunft aufzubauen.“ Erzbischof Burger dankte den Sternsingerinnen und Sternsingern, dass sie sich in den nächsten Tagen genau dafür auf den Weg machen. Sie seien für jene Kinder und Jugendliche Licht in der Dunkelheit. „Ihr werdet selbst zum Segen, den ihr anderen zusprecht. Segen bringen Segen sein – das geschieht durch euer Tun.“
Sternsingerinnen und Sternsinger strahlen von innen
Unser Präsident Pfarrer Dirk Bingener gab schließlich den offiziellen Startschuss für die 68. Sternsingeraktion. „Sternsingerin und Sternsinger zu sein, hat etwas mit der Haltung zu tun, dass man von innen her strahlt", gab er allen Kronen mit auf den Weg.
Am Ende des Gottesdienstes wurde der Staffelstern der Aktion, den Freiburger Sternsingerinnen und Sternsinger im vergangenen Jahr in Paderborn abgeholt hatten, an eine königliche Gruppe aus dem Bistum Münster übergeben. Dort wird die nächste Aktion Dreikönigssingen eröffnet. Dieser Staffelstern verdeutliche, so Pfarrer Dirk Bingener, dass die Kinder und Jugendlichen das ganze Jahr über Sternsingerinnen und Sternsinger seien.