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Politische Mitmachaktion gegen Kinderarbeit

„Uns geht die Luft nicht aus!“

Jugendliche aus ganz Deutschland haben ein Zeichen gegen ausbeuterische Kinderarbeit gesetzt und bei der Aktion „Uns geht die Luft nicht aus!“ mitgemacht. Entstanden ist eine riesige Collage aus Selfies mit dem Aktionsballon, die nun Bundesministerin Andrea Nahles übergeben wurde.

„Ausbeuterische Kinderarbeit hat verheerende Auswirkungen, denn sie beeinträchtigt ganze Lebensläufe und vermindert Bildungs- und Lebenschancen drastisch“, sagte die Bundesministerin für Arbeit und Soziales bei dem Treffen in Berlin. „Das darf niemanden kalt lassen.“ Ihr Ministerium vertritt bei der nächsten Weltkonferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gegen Kinderarbeit die Bundesrepublik. „Mein Ministerium wird dort den Kampf gegen Kinderarbeit weiter vorantreiben.“

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hatte sich zum Ziel gesetzt, ausbeuterische Kinderarbeit bis 2016 abzuschaffen. Trotz sinkender Zahlen müssen noch immer 168 Millionen Kinder zwischen fünf und 18 Jahren arbeiten. Die Hälfte davon unter ausbeuterischen Bedingungen.

Jugendliche für das Thema Kinderarbeit sensibilisieren

Das zu bekämpfen, ist eines der Kernziele des Fairen Handels. Mit der bundesweiten politischen Mitmachaktion von BDKJ, aej, MISEREOR, Brot für die Welt und dem Kindermissionswerk ,Die Sternsinger' soll dieses Engagement unterstützen und junge Menschen für das Thema sensibilisieren.

„Ich freue mich über das Engagement der jungen Leute für Kinder und Jugendliche in der ganzen Welt. Wenn so viele mitmachen, dann zeigt das Wirkung - und es achten noch mehr Menschen darauf, wie die Dinge, die sie kaufen, hergestellt werden“, sagte Nahles.

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Das Sternsingen ist im Dezember 2015 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.