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Kinder im Kongo vor Ebola schützen

Besorgniserregende Nachrichten erreichen uns aus Afrika: In der Demokratischen Republik Kongo, einem der ärmsten Länder der Welt, ist Ebola ausgebrochen. Wir alle haben die schrecklichen Bilder der letzten Ebola-Epidemie in Westafrika im Kopf, bei der im Jahr 2015 zehntausende Kinder zu Waisen wurden und 11.000 Menschen starben. Die betroffenen Länder erholen sich nur langsam von den Auswirkungen der Epidemie.

Anfang April in der Region Bikoro im Nordwesten des Kongos ausgebrochen bringt das Ebola-Virus nun die Menschen in der Großstadt Mbandaka in Gefahr. Viele Familien leben dort auf engem Raum zusammen. Außerdem ist die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Deshalb kann sich das Ebola-Virus dort schnell ausbreiten und nur schwer eingedämmt werden. „Die Bestätigung von Ebolafällen in der Stadt Mbandaka besorgt uns zutiefst. Das Risiko der Ausbreitung in einer Millionenstadt ist um vieles höher als in isolierten Gebieten auf dem Land", sagt Erzbischof Marcel Utembi Tapa, Präsident der kongolesischen Bischofkonferenz.

So helfen die Sternsinger:

 

Unsere Projektpartner in Mbandaka machen sich große Sorgen um die Menschen. Die Schwestern der Kongregation „Töchter unserer Lieben Frau vom Heiligen Herzen“ (Filles de Notre-Dame du Sacré-Cœur) kümmern sich um die Gesundheitsversorgung für Mütter und Kinder. Ihre Gesundheitsstationen sind ein Segen für die Menschen in Mbandaka, denn die Region gehört zu den schwächsten im ohnehin sehr armen Land: Auf 100.000 Menschen kommen nur elf Krankenhausbetten und zehn Ärzte.


Familien brauchen dringend Hygieneartikel


Nun haben die Schwestern uns dringend um Hilfe gebeten, damit sie alles tun können, um die Menschen vor einer Ansteckung mit dem Ebola-Virus zu schützen. Dazu sind verschiedene Hygienemaßnahmen nötig. Die Behörden haben bislang nur die staatlichen Krankenhäuser mit dem Nötigsten ausgestattet. Die Schwestern brauchen dringend Unterstützung bei der Anschaffung von Einmalhandschuhen, Gummistiefeln, Wachsschürzen, Seife und Desinfektionsmitteln.

Um den akuten Bedarf an Hygieneartikeln zu decken, unterstützt das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ die Schwestern mit einer Nothilfe von 50.000 EUR. „Es steht auf der Kippe. Die weitere Ausbreitung des Ebola-Virus ist aktuell nur schwer abschätzbar. Daher müssen wir sehr schnell reagieren und der Gefahr direkt entgegentreten.“, erklärt die zuständige Länderreferentin des Kindermissionswerks Beate Jantzen. Sie steht in engem Kontakt mit den Schwestern. Ebenso wichtig wie die akute Hilfe sei jedoch auch die langfristige Unterstützung des Projektpartners, um die Gesundheitssituation vor Ort dauerhaft zu verbessern und das Infektionsrisiko einzudämmen.

Die Menschen in der Region wurden aufgefordert, auf Hygiene zu achten, aber in den Armenvierteln, in denen es kein fließendes Wasser und keine Seife gibt, ist dies fast nicht umsetzbar. Auch hier kümmern sich die Schwestern um eine Lösung: Sie wollen Freiwillige schulen und Aufklärungsarbeit leisten. Mit Megaphonen sollen die Menschen über die Gefahren von Ebola aufgeklärt werden und lernen, wie sie sich und ihre Kinder besser vor Ansteckung schützen können.

Die Gefahr einer Ebola-Epidemie in Mbandaka ist besonders hoch. Weitere Ansteckungen und die Verbreitung des Virus auch auf andere Regionen der Demokratischen Republik Kongo werden befürchtet. Es gilt nun, alles zu tun, um die Menschen zu schützen und die notwendigen Schutzmaßnahmen umzusetzen.

 

 

Helfen Sie uns dabei, eine Epidemie wie im Jahr 2015 zu verhindern!

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