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Nach Zyklon „Idai“ sind mehr als 3 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen

Die Kinder brauchen dringend Nahrungsmittel

Zyklon "Idai" forderte rund tausend Todesopfer und zerstörte Schulen und Wohnhäuser. Die Katastrophe ist noch lange nicht überstanden - der Region droht eine Hungerkatastrophe.

Die Folgen des schweren Tropensturms "Idai" sind deshalb so dramatisch, weil er einige der ärmsten Länder der Welt getroffen hat. Die Überschwemmungen haben laut Regierung unmittelbar vor der Ernte mehr als 700.000 Hektar Ackerland zerstört. Das entspricht etwa der dreifachen Fläche des Saarlands. Etwa eine halbe Million Kleinbauern und deren Familien haben zum Teil ihre Lebensgrundlage verloren.

Auch die Gefahr durch Cholera und Malaria ist noch immer nicht gebannt. Knapp 15.000 Menschen sollen mit mindestens einer der Erkrankungen infiziert sein, von denen besonders Kinder besonders gefährdet sind.

Die Folgen sind verheerend, der Schock sitzt tief

Der Wirbelsturm Idai hatte am 15. März im südöstlichen Afrika eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Der Zyklon traf das Festland von Mosambik und zog von dort weiter in den südlichen Teil von Malawi und den Nordosten Simbabwes. Mindestens 1.000 Menschen sind bereits gestorben, drei Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen, 250.000 davon Kinder. Besonders schwer getroffen hat es die mosambikanische Küstenstadt Beira.

Die Folgen des Wirbelsturms sind verheerend und der Schock sitzt tief, berichtet unser Projektpartner Fabrizio Graglia aus Mosambik: „Der Wirbelsturm hat in unseren Schulen nichts als Tod und Zerstörung hinterlassen. Unsere Einrichtungen sind inzwischen zu Notunterkünften für hunderte Familien geworden, die alles verloren haben. Ich bin bestürzt und erschüttert und sehe nur Angst in den Gesichtern derer, die jetzt um ihr Leben und das ihrer geliebten Menschen fürchten. Wir brauchen dringend Hilfe.“

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Die Auswirkungen in Mosambik, Simbabwe und Malawi sind dramatisch

Zerstörte Häuser und Infrastruktur, vermisste Menschen, Mangel an Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Hunderttausende sind von der Außenwelt abgeschnitten. Unzählige Menschen starben oder wurden schwer verletzt. Besonders schwer getroffen hat es die Hafenstadt Beira mit 500.000 Einwohnern: Sie wurde zu 90 Prozent zerstört.

„Hinzu kommt, dass viele Kinder bereits vor dem Wirbelsturm ohne ihre Famillien in Beira gelebt haben. Während die Eltern im Landesinneren wohnen und arbeiten, leben sie in den Internaten der Schulen der Hafenstadt, um dort eine Chance auf Bildung zu erhalten. In dieser Sitation ist es besonders traurig und dramatisch, dass die Familien voneinander getrennt sind und nicht wissen, wie es um den anderen steht", so Stensinger-Projektreferentin Gesine Henrichmann.

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Für die Kinder und Familien in Mosambik, Simbabwe und Malawi.

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