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Internationaler Tag gegen Kinderarbeit am 12. Juni

Kindermissionswerk ,Die Sternsinger’ setzt verstärkt auf Bildung im Kampf gegen Kinderarbeit

Nach Schätzungen der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) müssen 168 Millionen Kinder zwischen 5 und 17 Jahren weltweit mehrere Stunden am Tag arbeiten. Foto: Bettina Flitner/Kindermissionswerk

 

Das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger’ beobachtet die nach wie vor hohe Anzahl der arbeitenden Kinder mit großer Sorge und fordert mehr Einsatz gegen ausbeuterische Kinderarbeit weltweit. „Um Mädchen und Jungen aus der Kinderarbeit zu befreien braucht es Alternativen. Wir sehen sie in der Schaffung von Bildungsmöglichkeiten, denn nur, wenn Kinder gestärkt werden, können sie später ein selbstbestimmtes Leben führen. Dieses Ziel verfolgen wir gemeinsam mit unseren Projektpartnern in 977 Bildungsprojekten weltweit“, so Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘. „Viele Kinder, die arbeiten und damit zum Lebensunterhalt ihrer Familie beitragen müssen, können nicht zur Schule gehen. Diesen Kreislauf zu durchbrechen hat für uns oberste Priorität“, so Krämer weiter.

Nach Schätzungen der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) müssen 168 Millionen Kinder zwischen 5 und 17 Jahren weltweit mehrere Stunden am Tag arbeiten. Das sind elf Prozent aller Minderjährigen. Etwa 85 Millionen Jungen und Mädchen arbeiten unter ausbeuterischen Bedingungen. „Ein Zustand, der unakzeptabel ist“, bringt es Benjamin Pütter auf den Punkt. Seit 2015 ist er Berater zum Thema Kinderarbeit beim Kindermissionswerk ,Die Sternsinger’. „Wenn eine Person unter 14 Jahren nicht in die Schule gehen darf, weil sie arbeiten muss, ist das Kinderarbeit. Wenn die Mädchen und Jungen dann auch noch kaum oder nur gering entlohnt werden und unter gesundheitsschädigenden Bedingungen schuften müssen, sprechen wir von ausbeuterischer Kinderarbeit. In solchen Fällen gibt es für mich kein Pardon, dann müssen diese Kinder da raus und in die Schule“, ergänzt Pütter. Hintergründe zum Thema Kinderarbeit gibt es unter: www.sternsinger.de/themen/kinderarbeit/

Kindern eine Stimme geben
Den Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit stellen die Träger der Aktion Dreikönigssingen, das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger’ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in den Mittelpunkt der kommenden Aktion Dreikönigssingen 2018. Das Beispielland der Aktion ist Indien, das Land mit den meisten arbeitenden Kindern weltweit.
Damit soll vor allen den Mädchen und Jungen hier in Deutschland, die sich als Sternsinger engagieren das Thema Kinderarbeit nähergebracht werden. Ihr Einsatz verdeutlicht was Kinder für Kinder tun können und welche gesellschaftsverändernde Kraft sie entfalten können.
Dabei erhalten die Sternsinger auch in diesem Jahr wieder prominente Unterstützung von TV-Reporter Willi Weitzel, denn er ist zum Thema Kinderarbeit im Einsatz. „Unterwegs für die Sternsinger: Willi in Indien“ heißt der neue Film von Willi Weitzel, der ab dem 23. September beim Kindermissionswerk erhältlich ist. Passend zum Leitwort der kommenden Aktion Dreikönigssingen „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ zeigt der Film die schwierigen Lebensbedingungen arbeitender Kinder und berichtet darüber, wie ihnen mit Hilfe der Sternsinger neue Zukunftsperspektiven eröffnet werden. Weitere Informationen zur Filmpremiere finden Sie unter:
www.sternsinger.de/sternsingen/filmpremiere

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Das Sternsingen ist im Dezember 2015 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.