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Sternsinger fördern Bildung

Kindermissionswerk unterstützt Bau von 20 Schulen in Nepal

Mit dem Bau von 20 erdbebensicheren Schulen beteiligte sich das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ am Wiederaufbau in Nepal. 18 Grund- und zwei Sekundarschulen ermöglichen die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in der Region Dolakka.

Mit dem Bau von 20 erdbebensicheren Schulen beteiligte sich das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ am Wiederaufbau in Nepal. 18 Grund- und zwei Sekundarschulen ermöglichen die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in den Regionen Dolakka und Sindhupalchok.

 

Aachen. Knapp zwei Jahre nach den beiden verheerenden Erdbeben in Nepal können das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und die Nepal Hilfe Aachen die Fertigstellung der ersten acht von 20 neuen Schulen bekannt geben. Die erdbebensicheren Gebäude entstanden in den zurückliegenden Monaten in den Distrikten Dolakha und Sindhupalchok, dem Epizentrum des Bebens vom Mai 2015. Zum Start des neuen Schuljahrs im Juni werden jeweils 60 bis 100 Schülerinnen und Schüler die 18 Grundschulen besuchen. Die beiden neuen Sekundarschulen besuchen dann jeweils rund 500 Kinder und Jugendliche. Dolakha und Sindhupalchok liegen östlich der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu.

Tragende Stahlkonstruktionen für die Dächer ohne Verbindungen zu den Wänden, die ihrerseits von mehreren Stahlbändern durchzogen sind, sollen dafür sorgen, dass die Gebäude in der gefährdeten Region erdbebensicher sind. Gut 800.000 Euro betrugen die Kosten der Gesamtmaßnahme, zu denen die Nepal Hilfe Aachen rund 80.000 Euro an Spendengeldern beitrug. An den Folgen der beiden Beben vom 25. April und vom 12. Mai 2015 waren laut der nepalesischen Regierung rund 8.800 Menschen gestorben, die meisten von ihnen in den zahllosen eingestürzten Gebäuden. In Kooperation mit der Deutsch-Nepalischen Hilfsgemeinschaft (Stuttgart) setzten das Kindermissionswerk und die Nepal Hilfe auf ein festes Team aus einheimischen Bauexperten, das den Neubau der Schulgebäude plante und durchführte. Maßgeblich verzögert wurde der Bau durch die politische Situation vor Ort. Mehr als ein Jahr dauerte es, bis die Baupläne für die Schulen genehmigt wurden.

Die Gebäude bestehen zum größten Teil aus zwei Räumen und unterstützen auch durch ihre Einrichtung ein pädagogisches Lernsystem, das klassenübergreifend und auf die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler ausgerichtet ist. Die dünn besiedelten Distrikte Dolakha und Sindhupalchok haben jeweils rund 200.000 Einwohner. Ein Schulsystem mit festen Klassenverbänden ist daher ungeeignet.

Jährlich 2.100 Projekte weltweit
Rund 2.100 Projekte für Not leidende Kinder weltweit werden jährlich vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ unterstützt. Einnahmen in Höhe von insgesamt rund 73,7 Millionen Euro standen dem Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland 2015 für seine Arbeit zur Verfügung. Gefördert wurden Projekte in 111 Ländern. Neben der Förderung der Kinder-Hilfsprojekte zählen der Einsatz für die Rechte von Kindern weltweit sowie die Bildungsarbeit zu den Aufgaben.

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PM 07-2017
Röm

>> Hier finden Sie Fotos aus Nepal.

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Das Sternsingen ist im Dezember 2015 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.