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Familien in Entwicklungsländern besonders gefährdet

Coronavirus: grosse Gefahr für Entwicklungsländer

Die Corona-Krise stellt uns alle vor große Herausforderungen. Wir sind verunsichert, sorgen uns um unsere Familien und Freunde, vielleicht auch um unseren Job. Doch die Herausforderungen, vor denen wir stehen, machen genauso wenig vor den Grenzen unserer Staaten halt wie das Virus. Meistern können wir diese weltweite Krise nur, indem wir global zusammenarbeiten und füreinander da sind. Besondere Hilfe werden auch unsere Projektpartner brauchen, wenn sich das Coronavirus in ihren Ländern weiter ausbreitet. Denn in den Entwicklungsländern werden die Auswirkungen besonders drastisch sein. Darum hat das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ einen Nothilfefonds in Höhe von einer Million Euro eingerichtet. Erste Fördergelder sind bereits beim Projektpartner angekommen (mehr dazu in unserer Pressemitteilung).

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Global denken - solidarisch handeln

Wir erleben gerade sehr intensiv, wie sehr wir selbst auf Solidarität angewiesen sind. Vergessen wir also nicht diejenigen, die noch mehr als wir selbst Unterstützung brauchen. All diejenigen, denen es schon jetzt nicht gut geht, die in Armut leben. All diese Familien in den Entwicklungsländern wird das Coronavirus besonders hart treffen. Und auch wenn Kinder nicht zur Hauptrisikogruppe gehören, kann die Ausbreitung gerade in armen Ländern für sie verheerende Folgen haben. Denn wenn sie ihre Familie verlieren und auf sich allein gestellt sind, droht ihnen ein Leben auf der Straße mit Hunger, Armut, Missbrauch und Gewalt.

Derzeit sind wir mit unseren Partnern weltweit im Gespräch und loten aus, auf welche Weise wir vorbeugend und im Krisenfall am besten helfen können.

Gesundheitsexpertin Breyhan über die Corona-Pandemie

Folgenschwere Zeit für Kinder

Das Coronavirus hat sich inzwischen auch in Ländern des globalen Südens ausgebreitet. Zwar zählen Kinder nicht zur Risikogruppe, sie sind aber durch die Krise besonders gefährdet. Warum das so ist, erklärt Dr. Bärbel Breyhan, Gesundheitsexpertin im Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘.

Zum Interview : Folgenschwere Zeit für Kinder

So geht es unseren Projektpartnern

Menschen auf der ganzen Welt haben mit dem Coronavirus zu kämpfen - auch unsere Projektpartner. Die Meisten können ihre Arbeit nicht mehr weiterführen wie bisher. Sie würden sonst andere gefährden. Manche haben aber auch einen Weg gefunden, während der Corona-Krise ihre wichtige Aufgabe auf andere Weise fortzusetzen.

So geht's weiter : So geht es unseren Projektpartnern

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Warum ist das Corona-Virus für die Menschen in den Entwicklungsländern besonders gefährlich?

Schlechte Gesundheitsversorgung

In Entwicklungsländern sind die Gesundheitssysteme häufig infrastrukturell schlecht aufgestellt und schon im Normalbetrieb überlastet. Es mangelt an Krankenhäusern und Ausstattung, auch medizinisches Personal fehlt in vielen Regionen. Intensivbetten und Beatmungsgeräte sind die Seltenheit. Die Behandlung einer schweren Erkrankung wäre für die meisten Menschen von vornherein nicht möglich. Eine große Anzahl an schweren Coronavirus-Erkrankungen wird die Gesundheitssysteme zumindest an den Rand des Kollaps bringen. Eine geregelte Gesundheitsversorgung wäre dann kaum noch möglich. Dies hätte für Kinder und Schwangere besonders schwere Folgen.

Lebensbedingungen und sozioökonomische Faktoren

Die arme Bevölkerung in den Entwicklungsländern lebt vor allem in den Armenvierteln in der Stadt auf sehr engem Raum. Häufig teilt sich eine ganze Familie samt Großeltern eine wenige Quadratmeter große Hütte. Sich voneinander zu distanzieren oder den Tag über zuhause zu bleiben, um die Ansteckung mit dem Coronavirus zu verringern, ist hier kaum möglich. Ein Kontaktverbot oder Ausgangssperren wären für diesen Teil der Bevölkerung daher kaum umsetzbar oder hätten dramatische Folgen. Denn der Großteil der armen Bevölkerung arbeitet im informellen Sektor. Dürften sie auf der Straße nichts mehr verkaufen, hätten sie von heute auf morgen kein Geld mehr, um ihren Familien etwas zu Essen zu kaufen.

Mangelernährung, hygienische Bedingungen, Erkrankungen

Ein Großteil der Menschen in Entwicklungsländern hat keine Chance auf eine ausgewogene Ernährung. Schon die Kinder sind häufig mangelernährt, sodass die Menschen im Schnitt eine sehr viel schwächere körperliche Konstitution haben als die in den Industrieländern. Auch die hygienischen Standards sind nicht mit unseren westlichen vergleichbar. Fließendes Wasser und Hygienemittel sind vielerorts nicht vorhanden. Darüber hinaus leiden in Entwicklungsländern viele Menschen an schweren Krankheiten wie Tuberkulose, Lungenentzündung, Malaria und HIV und sind damit besonders gefährdet.

Situation in Flüchtlingslagern

Die gesundheitliche, medizinische und hygienische Situation in Flüchtlingslagern, in denen weltweit Millionen Menschen leben, sind ohnehin desolat. Das Risiko einer Ausbreitung des Coronavirus ist in diesen Regionen extrem hoch, denn die Menschen leben auf engstem Raum und haben keine Möglichkeit auszuweichen. Quarantäne ist genauso wenig möglich wie erkrankten Menschen intensivmedizinische Hilfe zukommen zu lassen. Die Auswirkungen wären lebensbedrohlich für die vielen Menschen, die dort leben.

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