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Lage nach Erdbeben noch immer dramatisch - Helfen Sie jetzt!

Hilfe für die Kinder auf Haiti

Nachdem am 14. August ein schweres Erdbeben vor allem den Süden Haitis erschütterte, ist die Lage in dem Karibikstaat weiterhin dramatisch. Die Zahl der Todesopfer ist auf über 2.200 gestiegen, rund 12.000 Menschen wurden verletzt und mehr als 130.000 Familien verloren ihr zuhause, Häuser, Schulen und Kirchen wurden zerstört.

Unser Projektpartner, Bischof Joseph Gontrand Décoste aus dem Bistum Jérémie, hatte sofort Kontakt zu uns aufgenommen und berichtet. Die Zerstörung ist enorm und die Lage dramatisch, vor allem für die Kinder. Das volle Ausmaß der Schäden ist noch nicht abzusehen.

Ohne Schulen bricht das Familienleben zusammen

Haiti ist nicht zum ersten Mal Opfer einer Naturkatastrophe. Bereits 2010 richtete ein verheerendes Erdbeben schwere Schäden im Land an, 2016 folgte Hurrikan Matthew. Die politische Krise erschwert die Lage zusätzlich. Nach der Ermordung von Präsident Jovenel Moise Anfang Juli wird das Land von einer Übergangsregierung geführt. Es mangelt an funktionsfähigen staatlichen Strukturen.

Erste Kontakte mit dem Bischof von Jérémie deuten auf Zerstörungen vieler Gebäude hin, unter anderem die Kathedrale und Schulen - unter ihnen auch einige, die mit Hilfe der Sternsiner nach dem starken Wirbelsturm 2016 erst wieder aufgebaut werden konnten.

Schulen schnell wieder aufbauen

Das hat fatale Folgen insbesondere für die Kinder und Familien. „Wenn das Schulsystem zusammenbricht, bricht auch das Familienleben zusammen. Die Kinder können nicht zur Schule gehen, sie erhalten keine warme Mahlzeit und werden nicht betreut“, so unsere Länderreferentin für Haiti Monika Stockheim. Deshalb sollen nach der ersten Nothilfe die Schulen aufgebaut und Schulmaterialien angeschafft werden, damit die Kinder und Jugendlichen so schnell wie möglich wieder zur Schule gehen können.

In dem Karibikstaat sucht man weiterhin nach Überlebenden, während die Menschen noch die Folgen der Nachbeben fürchten. Erschwerend kommt hinzu, dass der Tropensturm „Grace“ zwei Tage nach dem Erdbeben starke Regenfälle brachte. Dieser könnte die Situation vor Ort weiter verschlimmern und weitere Erdrutsche verursachen.

Die Kinder in Haiti brauchen Schutz und Versorgung

Mit einem Nothilfepaket in Höhe von 50.000 Euro unterstützen die Sternsinger nach dem Erdbeben die Kinder und ihre Familien in Haiti. Es geht darum, möglichst schnell und effektiv Hilfe zu leisten. Viele Menschen haben alles verloren und können ihre Kinder nicht versorgen. Trinkwasser, Nahrungsmittel, Medikamente und Hygieneartikel, aber auch Kleidung und Materialien für Notunterkünfte werden nun am dringendsten gebraucht.

Die Lage ist ernst, aber mit Ihrer Spende können Sie an der Seite der Sternsinger helfen!

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