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Kinder in Äthiopien brauchen unsere Hilfe

Schreckliche Nachrichten erreichen uns immer wieder aus dem Norden Äthiopiens. Seit November letzten Jahres kämpfen in der Region Tigray Regierungstruppen gegen die „Volksbefreiungsfront von Tigray“. Am stärksten leidet die Zivilbevölkerung unter dem Konflikt.

Mindestens eine halbe Million Menschen sind bisher vor Kämpfen und Plünderungen geflohen. Einige haben im Nachbarland Sudan Aufnahme gefunden, doch die meisten sind in abgelegene ländliche Gebiete Äthiopiens geflüchtet. Dort harren sie ohne Obdach, Wasser und Nahrungsmittel in improvisierten Unterkünften oder unter freiem Himmel aus.

Rund 4,5 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Am meisten leiden die Kinder unter der Situation. Schon jetzt sind viele Mädchen und Jungen stark unterernährt und haben ohne Hilfe kaum eine Überlebenschance. Vor allem Säuglinge und Kleinkinder sind in akuter Lebensgefahr.

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Für Kinder und ihre Familien in Ostafrika.


„Die Lage der Menschen in der Region Tigray ist dramatisch. Schnelle Hilfe ist dringend nötig“, berichtet Claudia Rauh, Äthiopien-Länderreferentin im Kindermissionswerk. „Die Situation wird dadurch verschärft, dass die Region schon vor Kriegsausbruch unter einer Heuschreckenplage litt.“ Ganze Ernten sind vernichtet worden. Weil es kaum Lebensmittel zu kaufen gibt, sind die Preise drastisch gestiegen – für die meisten Familien unbezahlbar. Es droht eine Hungersnot.

Krieg in Äthiopien

Im November 2020 eskalierte der Konflikt zwischen der äthiopischen Bundesarmee und der „Volksbefreiungsfront von Tigray“. Letztere beherrschte 28 Jahre lang die Politik Äthiopiens, fühlte sich nach der Amtsübernahme von Präsident Abiy Ahmed aber zunehmend an den Rand gedrängt.

Zur Eskalation kam es nach den Regionalwahlen in Tigray, die von der Regierung als illegal eingestuft wurden. Kämpfe, Massaker und Vertreibungen: Die Folgen des Konflikts sind verheerend, vor allem für die Zivilbevölkerung. Viele Menschen sind in abgelegene Gebiete geflohen. Über Wochen waren die Internet- und Telefonverbindungen sowie die Zufahrtsstraßen in die Region Tigray blockiert, sodass Hilfsgüter nicht zu den Familien gelangen konnten. Erst seit Ende Dezember vergangenen Jahres sind erste Hilfslieferungen wieder möglich.

Schnelle Hilfe rettet Leben

Jetzt geht es darum, schnell Hilfe zu leisten. Um die größte Not der Menschen zu lindern, werden vor allem Nahrungsmittel gekauft und an die bedürftigen Familien verteilt. Unterernährte Kinder erhalten zusätzlich Hochenergiekekse, die sie mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Viele Familien brauchen dringend Medikamente, Wasser und Hygieneartikel. In den Flüchtlingscamps mangelt es zudem an Schlafmöglichkeiten und Sanitäranlagen. Caritas international koordiniert die Hilfsmaßnahmen und arbeitet dafür mit uns und unseren Partnern vor Ort zusammen. Dank dieser guten Zusammenarbeit können rund 186.000 Menschen versorgt werden – die Hälfte von ihnen Kinder.


Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung, damit vor allem Säuglinge und Kinder schnell mit dem Nötigsten versorgt werden können.

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