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Gemeinsam gegen ausbeuterische Kinderarbeit

Kinderarbeit stoppen!

Kinder sind durch internationales Recht in fast allen Staaten der Erde vor Ausbeutung geschützt – eigentlich. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus: Für 73 Millionen Jungen und Mädchen weltweit ist ausbeuterische Kinderarbeit trauriger Alltag. Sie müssen arbeiten, weil ihre Familien arm sind und die Eltern kein gesichertes Einkommen haben. Gegen dieses himmelschreiende Unrecht setzt sich das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ zusammen mit der NGO Butterfly Rebels und der österreichischen Dreikönigsaktion ein.

www.kinderarbeitstoppen.de

Kinderarbeit stoppen

...im Kakaoanbau

Fast zwei Drittel der regelmäßig arbeitenden Kinder sind in der Landwirtschaft tätig, zum Beispiel bei der Kakaoernte in der Elfenbeinküste. Statt zur Schule zu gehen, arbeiten diese Kinder für einen Hungerlohn oder ganz ohne Bezahlung.

Kinderarbeit stoppen

...im Steinbruch

Steine aus indischen Steinbrüchen, in denen Kinder arbeiten, landen auch auf dem deutschen Markt – damit rückt das Problem ausbeuterischer Kinderarbeit plötzlich in greifbare Nähe.

Kinderarbeit stoppen

...in der Teppichindustrie

Indien ist der weltweit größte Exporteur von handgewebten Teppichen. Obwohl gesetzlich verboten, stammen sie nicht selten aus Kinderhänden - und landen am Ende der Handelskette auch in deutschen Wohnzimmern.

Was wir tun:

Unsere Positionen und Forderungen

Den Teufelskreis der Kinderarbeit durchbrechen

Kinder stärken, Familien wappnen, Existenzen sichern: Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir uns weltweit gegen ausbeuterische Kinderarbeit ein. Unser oberstes Ziel: Wir wollen Kinder aus der Arbeit heraus und in die Schulen hinein bringen.  

Mehr : Den Teufelskreis der Kinderarbeit durchbrechen

Was du tun kannst:

Petition

Initiative Lieferkettengesetz

Die etwa zwei Millionen auf Kakaoplantagen ausgebeuteten Kinder zeigen: Ohne ein Lieferkettengesetz nehmen deutsche Unternehmen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung im Ausland weiter in Kauf. In einem breiten Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern wir deshalb, dass die Bundesregierung ein Gesetz zu Sorgfaltspflichten von Unternehmen beschließt!

Jetzt unterschreiben! : Initiative Lieferkettengesetz

Hinschauen, wo's herkommt

Oft sind wir auf Schnäppchenjagd, suchen immer noch billigere Angebote und wollen auf nichts verzichten. Wir alle profitieren auf diese Weise von Kinderarbeit, sei es beim Kauf von unfairer Schokolade, von billiger Kleidung oder herkömmlichen Handys, die unter unfairen und nicht nachhaltigen Bedingungen hergestellt wurden.

Als Konsumenten müssen wir auch unser eigenes Konsum- und Einkaufsverhalten hinterfragen. Diese Checkliste hilft euch dabei:

Achte auf Fairtrade-Siegel!

✓ Beim Einkaufen im Supermarkt suche ich gezielt nach Fairtrade Produkten, z.B. von der GEPA. Infos zu den einzelnen Bio- und Fairtrade Siegeln gibt es beim Forum Fairer Handel.

Informiere dich über deine Kleidung!

✓ Ich mache mich vor dem Kauf von Textilien schlau, ob die Marke oder der Laden, in dem ich einkaufen möchte, auf Kinderarbeit verzichtet, z.B. über die Kampagne für saubere Kleidung oder über diese Website des BDKJ: www.kritischerkonsum.de

Kauf im Weltladen ein!

✓ Ich mache mich bewusst auf den (oft längeren) Weg zum Weltladen, um auch dort einzukaufen. Den Weltladen in deiner Nähe findest du unter: www.weltladen.de

Augen auf bei Teppichen!

✓ Ich schaue beim Teppichkauf unter den Teppich und finde ein vertrauenswürdiges Siegel wie goodweave.

Sag’s weiter!

✓ Nachhaltiger Konsum wird umso wirksamer, je mehr Leute mitmachen. Also spreche ich mit meinen Eltern, Freunden und Verwandten über Kinderarbeit und darüber, was wir selbst dagegen tun könnt.

Natürlich gibt es noch viele weitere Bereiche und Produkte, in denen uns Kinderarbeit im Alltag begegnet. Mach dich weiter schlau über fairen Konsum, z.B. auf der Website jugendhandeltfair.de oder kritischerkonsum.de.

Die Projektpartner der Sternsinger unterstützen

Gemeinsam mit unseren Projektpartnern setzen wir uns weltweit dafür ein, Kinder vor Ausbeutung zu schutzen und ihre Entwicklung zu fördern, z.B. den 9-jährige Jitu aus Bangladesch:

Bangladesch

Schutz und Bildung für Kinderarbeiter

Im Distrikt Jessore im Südwesten Bangladeschs arbeiten rund 35.000 Kinder in ausbeuterischen Verhältnissen. Sie verrichten harte körperliche Arbeiten, kommen mit schädigenden Substanzen in Kontakt oder arbeiten ungeschützt an Maschinen, so wie der 9-jährige Jitu.

Jetzt Spenden! : Schutz und Bildung für Kinderarbeiter

Unser Spendenkonto
IBAN: DE 95 3706 0193 0000 0010 31
BIC: GENODED1PAX

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