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Cholera-Impfungungen für Kinder in Äthiopien

Der junge Vater ist völlig verzweifelt. In ein Laken gewickelt hat er seine kleine Tochter zur Gesundheitsstation gebracht. Seit gestern leidet sie unter Bauchkrämpfen und Durchfall. Den Gesundheitshelfern ist klar: Die Kleine hat sich mit der Cholera angesteckt – wie so viele Menschen während der ersten Monate des Jahres.

Kleine Gesundheitsstationen versorgen die Menschen in der ländlichen Region um die Kleinstadt Jinka mit medizinischer Hilfe, Impfungen und Vorsorge. Doch die Möglichkeiten der Helfer sind begrenzt. Es fehlt an Ärzten, gut ausgebildeten Pflegekräften, an Medikamenten und medizinischer Ausrüstung.

Gerade während der immer wiederkehrenden Ausbrüche der Cholera, wie zuletzt im Januar, sind die Gesundheitsstationen dringend auf Hilfe angewiesen. Unmittelbar nach Beginn der Epidemie hat die katholische Kirche Äthiopiens mit Unterstützung des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ ein Team mit Medikamenten und Hilfsgütern zu den vier Gesundheitsstationen in der Krisenregion entsandt. Gemeinsam mit den Gesundheitshelfern vor Ort gelang es dem Team, die Erkrankten zu versorgen und die Ausbreitung der Cholera einzudämmen.

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Inzwischen sind die meisten Patienten auf dem Weg der Besserung

Für den Moment ist das eine gute Nachricht. Doch die Cholera wird immer dann wiederkommen, wenn die Menschen aus der Not heraus verseuchtes Wasser trinken. Darum ist der Aufbau einer sicheren Trinkwasserversorgung jetzt besonders wichtig. An jeder Gesundheitsstation wird ein Wassertank installiert, der mit einer mobilen Wasserstelle verbunden wird.

Hier können künftig Trinkwasserkanister befüllt und Waschgelegenheiten genutzt werden, ohne eine Cholera-Infektion zu riskieren. Diese Zwischenlösung versorgt die Menschen so lange mit sauberem Wasser, bis eine dauerhafte Leitung installiert wurde.

Auch in den weiter entfernten Siedlungen beginnt nun die zweite Phase der Hilfe: die nachhaltige Vorbeugung in den Familien und Schulen. Angeleitet von den Helfern lernen die Dorfbewohner, wie gründliches Händewaschen Ansteckung verhindert und richtig angelegte Latrinen abseits der Hütten die Verbreitung von Keimen vermeiden.

An 2.000 Familien, die keinerlei Zugang zu sauberen Brunnen oder Regenwasserspeichern haben, verteilen die engagierten Frauen und Männer 20-Liter-Wasserkanister, Filter und Reinigungstabletten für zwei Monate. Ziel ist es nun in den nächsten Wochen 68.000 Menschen – davon fast 40.000 Kinder – Impfungen und sauberes Trinkwasser zu ermöglichen. Nur so kann verhindert werden, dass sich Menschen mit der gefährlichen Krankheit anstecken.

In Gedanken bei Familien und Kindern weltweit

Da aufgrund des Versammlungsverbots zur Zeit keine Gottesdienste stattfinden, haben die Kirchen die Aktion „Ein Licht der Hoffnung“ gestartet. Jeden Tag um 19 Uhr werden die Glocken geläutet. Mit dem Teelicht-Aufsteller zum Ausdrucken laden wir Sie herzlich ein, dann ein Licht ins Fenster zu stellen und mit uns ein Gebet für die Kinder, Familien und Sternsinger-Partner weltweit zu sprechen.

Auch Corona breitet sich in Afrika schnell aus

Kinder in Ländern, deren staatliche Gesundheitssysteme ohne Hilfe nicht in der Lage sind, die Menschen vor Krankheiten zu schützen, sind derzeit in einer besonders dramatischen Lage. Denn klar ist: Das Coronavirus breitet sich auch in Afrika schnell aus und bedeutet besonders für diejenigen, die zurzeit noch mit den Folgen anderer Krankheiten – wie der Cholera-Epidemie – zu kämpfen haben, eine lebensbedrohliche Gefahr.

Helfen Sie mit Ihrer Spende, damit kranke Kinder gesund werden und Cholera sowie andere hoch
ansteckende und gefährliche Krankheiten besiegt werden können. In Äthiopien und mit vergleichbaren Projekten in vielen weiteren armen Ländern.

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