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Kenianisch kochen: leckere Rezepte aus unserem Beispielland

Mandazi – kenianische Krapfen

Mandazi heißen die süßen Krapfen, die in Kenia bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt sind. Sie sind schnell zubereitet und eignen sich sehr gut als Stärkung für hungrige Sternsinger.

Zutaten für ca. 30 Krapfen

  • 300 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • einige EL Wasser bzw. Milch
  • Fett oder Öl zum Ausbacken


Zucker, Salz und Fett zum Ausbacken erhalten Sie fair gehandelt beim Eine-Welt-Laden.

Und so geht’s
Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. In die Mitte eine Mulde drücken und Eier hineingeben. Nach und nach Wasser (Milch) hinzugeben und alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Teig mit bemehlten Händen ca. 1,5 cm dick ausrollen und in kleine Quadrate bzw. Dreiecke schneiden. Fett in einem Topf erhitzen und die Mandazi darin goldbraun backen. Dabei die Krapfen immer wieder wenden. Auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Guten Appetit!


Ugali – Maisbrei

Ugali darf bei keiner Mahlzeit fehlen. Das typisch kenianische Gericht hat in etwa die gleiche Konsistenz wie Knete. Das ist praktisch, denn gegessen wird mit den Händen: Aus Ugali werden kleine Bällchen geformt und mit einer Kuhle versehen.

Zutaten für ca. 4 Portionen

  • 450 g weißes Maismehl (erhältlich in afrikanischen Geschäften oder im gut sortierten Supermarkt)
  • 600 ml Wasser
  • 400 ml Milch
  • 1 EL Butter
  • Salz

Und so geht’s
Wasser mit Butter und Salz zum Kochen bringen. Die Milch erwärmen und etwas Maismehl einrühren, sodass ein flüssiger Brei entsteht. Den Brei ins kochende Wasser geben, das restliche Maismehl unterrühren und zu einer steifen Masse kneten.


Irio - Gemüsebrei

Eine Spezialität der Kikuyu aus dem Hochland Kenias. Irio wird als eigenständiges Mal oder als Beilage serviert, zum Beispiel zu Ugali.

Zutaten für 6-12 Portionen

  • 2 kg Kartoffeln, geschält und in kleine Würfel geschnitten
  • 2 EL geklärte Butter
  • 1 kg grüne Erbsen
  • 2 Maiskolben (alternativ eine Dose Mais)
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • Salz

Und so geht's
Den Mais vom Kolben lösen und mit den Kartoffeln und den Erbsen in einen Topf geben. Soviel Wasser angießen, bis das Gemüse bedeckt ist. Bei starker Hitze und unter Rühren 20 bis 30 Minuten gar kochen. Vom Herd nehmen und zu einem Brei zerdrücken. Etwas Wasser zugießen, damit der Brei nicht zu trocken wird und mit Salz würzen. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin goldbraun braten. Die gebratenen Zwiebeln mit dem Bratfett über den Brei geben und heiß servieren.

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Das Sternsingen ist im Dezember 2015 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.