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Bildung im Südsudan

Eine Schule für Kinder im Südsudan

Im Flüchtlingscamp Bazia im Südsudan leben rund 6.000 Menschen unter schwierigen Bedingungen. Für Kinder wie die elfjährige Bakhita bedeutet die Schule weit mehr als Unterricht: Sie ist ein sicherer Ort, der Schutz, Struktur und Hoffnung schenkt. Das Schulgebäude auf dem Gelände der ehemaligen Pfarrei ist bereits vorhanden. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation vor Ort wollen wir es nun mit Leben füllen: mit Lehrkräften, Lernmaterialien und allem, was Kinder für ihre Zukunft brauchen.

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10 Euro

finanzieren Hefte, Bücher und Schreibmaterialien für ein Kind.

90 Euro

ermöglichen das Monatsgehalt einer Lehrerin oder eines Lehrers.

„Ich will wieder in die Schule gehen.“

Als wir die elfjährige Bakhita im Flüchtlingscamp Bazia im Südwesten des Südsudans treffen, überrascht ihre Antwort.

Seit ihre Familie vor Gewalt fliehen musste, lebt sie mit ihren Eltern und sieben Geschwistern im Flüchtlingscamp Bazia im Südwesten des Südsudans. Dort fehlt es an vielem: sauberes Wasser, ausreichend Nahrung und sichere Unterkünfte. Doch für Bakhita und viele andere Kinder gibt es noch einen weiteren schmerzlichen Verlust – sie können nicht zur Schule gehen.

Dabei steht das Schulgebäude bereits auf dem Gelände der ehemaligen Pfarrei. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation vor Ort wollen wir die Schule nun wiedereröffnen. Damit Kinder endlich wieder lernen, spielen und sicher aufwachsen können.

Helfen Sie Kindern wie Bakhita

Bakhita träumt nicht von etwas Besonderem. Sie wünscht sich das, was für viele Kinder selbstverständlich ist: zur Schule zu gehen. Mit Ihrer Spende schenken Sie Kindern im Flüchtlingscamp Bazia Schutz, Bildung und die Chance auf eine bessere Zukunft.

Leben im Flüchtlingscamp Bazia

Als Afrikareferentin Stefanie Frels Bakhita besucht, sitzt das Mädchen vor den Überresten der alten Pfarrei in Bazia. Schüchtern erzählt sie von ihrem früheren Schulalltag. Früher konnte sie lernen, mit Freundinnen Zeit verbringen und von ihrer Zukunft träumen.

Heute verbringt sie ihre Tage im Flüchtlingscamp. Auf die Frage, was sie ohne Schule mache, antwortet sie leise: „Nichts.“ Ihre Mutter macht sich große Sorgen. Denn Kinder sind im Camp zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Besonders Mädchen haben keinen geschützten Ort und werden häufig Opfer von Gewalt oder sexuellem Missbrauch. Viele werden bereits in jungen Jahren schwanger und verlieren jede Perspektive auf ein selbstbestimmtes Leben. Für Bakhita und ihre Geschwister wünschen sich die Eltern etwas anderes: eine Zukunft.

Schule bedeutet mehr als Unterricht

Im Flüchtlingscamp Bazia leben rund 6.000 Menschen unter schwierigen Bedingungen. Die hygienische Situation ist schlecht, viele Familien haben zu wenig zu essen und die medizinische Versorgung reicht nicht aus. Gerade deshalb ist die Schule für die Menschen so wichtig.

Sie ist nicht nur ein Ort zum Lernen. Sie gibt Kindern Schutz, Struktur und Gemeinschaft. Sie schafft einen geregelten Alltag und bewahrt viele Kinder davor, Opfer von Gewalt, Ausbeutung oder Hoffnungslosigkeit zu werden. Für die Familien im Camp ist die Schule ein Zeichen dafür, dass ihre Kinder trotz aller Herausforderungen eine Zukunft haben können.

Bald kann die Schule ihre Türen wieder öffnen

Das Schulgebäude auf dem Gelände der ehemaligen Pfarrei steht bereits. Gemeinsam mit der Diözese Wau möchten wir die Schule wieder mit Leben füllen. Unter den Geflüchteten befinden sich sogar ausgebildete Lehrkräfte, die unterrichten können.

Damit die Kinder wieder lernen können, werden dringend benötigt:

  • Schulbücher, Hefte und Schreibmaterialien
  • Unterrichtsmaterialien für die Klassen
  • Gehälter für Lehrerinnen und Lehrer
  • Toiletten für die Schülerinnen und Schüler
  • Verbesserungen der Wasser- und Sanitärversorgung

Mit Ihrer Unterstützung kann aus einem leeren Gebäude wieder ein Ort des Lernens und der Hoffnung werden.

 

Flucht und Unsicherheit im Südsudan

Der Südsudan gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Bewaffnete Konflikte, Umweltkatastrophen, Krankheitsausbrüche und wirtschaftliche Krisen prägen seit Jahren das Leben der Menschen. Immer wieder müssen Familien ihre Heimat verlassen und in Flüchtlingscamps Schutz suchen. Viele wissen nicht, ob und wann sie zurückkehren können. Besonders Kinder leiden unter den Folgen dieser Krisen. Oft verlieren sie nicht nur ihr Zuhause, sondern auch den Zugang zu Bildung und damit wichtige Zukunftschancen.

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