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Überleben sichern – für hungernde Kinder in Somalia
In Somalia kämpfen viele Familien täglich darum, ihre Kinder zu versorgen. In der Gedo-Region im Westen des Landes setzt sich unsere Partnerorganisation Trócaire für Familien ein, die unter Armut und Hunger leiden. In Gesundheitszentren werden mangelernährte Kinder medizinisch versorgt und mit spezieller Aufbaunahrung behandelt.
Foto: Projektpartner / Kindermissionswerk
Wenn Hunger krank macht
Somalia ist eines der ärmsten Länder der Welt. In den vergangenen Jahren sind dort immer wieder Regenzeiten ausgeblieben. Die Folgen sind dramatisch: Millionen Menschen haben nicht genug zu essen und kein sauberes Wasser. Viele Familien verlassen deshalb ihr Zuhause und suchen Schutz und Hilfe in Flüchtlingslagern. Doch auch dort ist die Situation für die meisten katastrophal. Jeden Tag kämpfen sie um das Überleben ihrer Kinder. Denn es gibt kaum sauberes Wasser, zu wenig Lebensmittel und selten medizinische Hilfe.
Als Tamman zu husten begann, bekam seine Mutter Angst
Eines dieser Kinder, das mit seiner Familie in einem Flüchtlingslager in Somalia lebt, ist der zweijährige Tamman. Irgendwann wurde der Junge krank. Der starke Husten machte seiner Mutter große Angst. Denn sie wusste, sie würde ihrem Kind nicht die notwendige Versorgung bieten können.
Tammans Zustand verschlechterte sich zunehmend. Eine Gesundheitshelferin von Trócaire, einer Partnerorganisation der Sternsinger, untersuchte ihn und erkannte schnell, wie ernst sein Zustand war. Der Junge litt an einer Lungenentzündung und unter akuter Mangelernährung.
Tamman wurde sofort medizinisch behandelt.
Die sofortige Hilfe war für Tammans Mutter ein großer Hoffnungsschimmer: „Dank der Unterstützung der Spender wurde meinem Kind sofort geholfen. Heute geht es ihm wieder besser.“
Foto: Projektpartner / Kindermissionswerk
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Für die Ernährung von Kindern in Somalia.
Wenn Hunger für Kinder lebensbedrohlich wird
Foto: Projektpartner / Kindermissionswerk
Auch Rhamo musste die schlimme Erfahrung machen, dass ihr Kind schwer krank wurde. Mohamed war gerade erst neun Monate alt, als es ihm immer schlechter ging. Sein Körper war bereits schwer gezeichnet vom Hunger. Er nahm immer weiter hab, wurde zunehmend schwächer und hatte kaum noch Energie. „Ich musste zusehen, wie mein Kind immer dünner wurde“, erzählt Rhamo. „Es hat mir das Herz gebrochen, weil ich ihm nichts geben konnte.“
Auch Mohamed litt unter schwerer akuter Mangelernährung. Er wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo die dringend notwendige Behandlung begann. Der Kampf um sein Überleben ging zwei Wochen lang. Spezielle Aufbaunahrung, Medikamente und medizinische Betreuung brachten ihn schließlich wieder zu Kräften. „Jeden Tag sah ich kleine Fortschritte. Das gab mir neue Kraft.“, sagt seine Mutter dankbar, die während dieser Zeit nicht von Mohameds Seite wich.
Nach dem Krankenhausaufenthalt erhielt Rhamo Lebensmittel, um ihren Sohn auch zu Hause weiter versorgen zu können. Außerdem lernte sie, wie sie Mohamed unter den schwierigen Lebensbedingungen bestmöglich ernähren und vor Krankheiten schützen kann.
Hilfe, die Leben rettet
Foto: Projektpartner / Kindermissionswerk
Neben Tamman und Mohamed leiden viele weitere Kinder in Somalia unter Hunger und Mangelernährung. Ohne Hilfe haben sie kaum eine Überlebenschance.
In den Gesundheitszentren von Trócaire erhalten mangelernährte Kinder eine lebensrettende Behandlung. Gesundheitshelferinnen und -helfer untersuchen die Kinder, behandeln Krankheiten und versorgen sie mit spezieller Aufbaunahrung und Medikamenten.
Doch die Hilfe endet nicht im Gesundheitszentrum: Auch die Familien werden unterstützt. Sie erhalten Lebensmittel für die erste Zeit zu Hause und erfahren, wie sie ihre Kinder unter den schwierigen Bedingungen möglichst gut ernähren und schützen können.
So bekommen Kinder wie Tamman und Mohamed eine Chance, wieder gesund zu werden.
Ihre Spende schenkt Kindern eine Zukunft
Mit Ihrer Unterstützung können Kinder medizinisch behandelt und mangelernährte Familien mit Lebensmitteln versorgt werden.
76 Euro kostet ein Lebensmittelkorb für eine Familie. Er reicht für einen Monat. Bitte helfen Sie, den Korb mit Lebensmitteln zu füllen, damit die Familien die Ernteausfälle gut überstehen. Ihre Spende ist eine wichtige Überbrückungs-Hilfe. Jede Spende zählt!