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Gesundheit für Kinder in Uganda

Behutsam hält Kove auf dem Titelfoto seine kleine Schwester Adua in den Armen. Dem Elfjährigen geht es schon viel besser, nachdem er vor fünf Tagen mit seiner Mutter und seiner Schwester ins St. Kizito Krankenhaus nach Matany gekommen ist. Zu Beginn hatte er hohes Fieber und Kopfschmerzen – die typischen Symptome von Malaria. Ohne Behandlung endet die Krankheit vor allem für Kinder schnell tödlich.

Nach den Infusionen und Medikamenten und natürlich der liebevollen Betreuung seiner Mutter geht es dem Jungen nun so gut, dass die kleine Familie wieder in ihr Dorf zurückkehren kann. Ohne die Hilfe im St. Kizito Krankenhaus hätten Kove und so viele andere Kinder in der Region von Matany, das in einer Savannengegend im Nordosten Ugandas liegt, kaum eine Überlebenschance.

Kove begrüßt Bruder Günther Nährich, der gerade seine Morgenrunde macht. Der deutsche Comboni-Missionar leitet das Krankenhaus seit 1998 und ist ausgebildeter Krankenpfleger. „Unser Krankenhaus besteht nun seit 50 Jahren. Tausenden Kindern können wir jährlich helfen. Wir behandeln Krankheiten, impfen und versorgen unterernährte Kinder“, erzählt er.

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Umfassende medizinische Versorgung

Die größte Station im Krankenhaus ist die Kinderstation. Doch ihre Kapazität reicht meist nicht aus. „Oft werden mehr als 100 Kinder auf der Station betreut, und weil wir nur Platz für 88 Betten haben, müssen einige der Kinder mit ihren Begleitpersonen auch auf Matten auf dem Boden schlafen. Ich bin sehr froh, dass ein guter Teamgeist im Krankenhaus herrscht, sonst würden wir die täglichen Herausforderungen nicht meistern.“

Bruder Günther trifft Krankenschwester Esther auf der Station für unterernährte Kinder. Sie erzählt ihm, dass es der kleinen Anna dank der Ziegenmilch, die sie nun regelmäßig bekommt, schon besser geht. „Vor zehn Tagen, als Anna zu uns kam, war sie sehr müde und hatte kaum Kraft. Mittlerweile kann sie im Spielzimmer mit den anderen Kindern spielen“, berichtet Bruder Günther.

Das St. Kizito Krankenhaus braucht dringend Unterstützung!

Nun stehen Bruder Günther und seine Mitarbeitenden vor der größten Herausforderung seit Bestehen des Krankenhauses: Ohne finanzielle Unterstützung muss die Klinik vielleicht geschlossen werden. „Im Durchschnitt kostet die Behandlung eines Kindes umgerechnet 29 Euro. Das können sich die Familien jedoch nicht leisten. Sie zahlen einen kleinen Beitrag: etwas mehr als 50 Cent. Die staatlichen Mittel reichen bei Weitem nicht aus, um die nötigen Kosten zu decken“, erklärt Bruder Günther.

Das St. Kizito Krankenhaus in Matany ist für die Menschen in der Region lebenswichtig. Bitte unterstützen Sie das Krankenhaus mit Ihrer Spende, damit Kinder weiterhin behandelt, geheilt und geimpft werden können.

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So helfen die Sternsinger

Die Sternsinger setzen sich für Mädchen und Jungen ein, die keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Allein im Jahr 2020 hat das Kindermissionswerk 156 Gesundheitsprojekte weltweit mit mehr als 1,6 Millionen Euro gefördert. Dank dieser Unterstützung konnten Kinder medizinisch behandelt, Medikamente gekauft, Krankenstationen und sanitäre Anlagen gebaut und ausgestattet sowie Mutter-Kind-, Gesundheits- und Aufklärungsprogramme realisiert werden.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit das St. Kizito Krankenhaus für die Menschen in der Region Matany erhalten bleiben kann. Herzlichen Dank für Ihre Spende!

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