Lernen statt arbeiten
Hunger stoppen
Madagaskar: Ein Land, das blutet
Blaues Meer, weiße Strände und dichter Regenwald – so stellen sich viele Menschen Madagaskar vor. Doch die Realität sieht anders aus. Durch großflächige Abholzung wurden die ursprünglichen Regenwälder zerstört, heute breiten sich trockene Savannen über das Land aus.
Das Ergebnis: Böden sind ausgelaugt, Felder vertrocknen, Ernten bleiben aus. „Unser Land blutet“, sagen viele Madagassen. Madagaskar zählt inzwischen zu den ärmsten Ländern der Welt. Über drei Viertel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Besonders Kinder leiden – fast jedes zweite Kind unter fünf Jahren ist unterernährt. Zehntausende Mädchen und Jungen sterben jedes Jahr an Hunger und den Folgen von Mangelernährung.
Foto: Susanne Dietmann / Kindermissionswerk
Jetzt helfen!
20 Euro
finanzieren einen Energiesparkocher für eine Schulkantine.
70 Euro
schenken 100 Kindern eine Woche lang ein nahrhaftes Mittagessen.
Der tägliche Kampf gegen Hunger
Foto: Susanne Dietmann / Kindermissionswerk
Wenn es wochenlang nicht regnet, verlieren Familien ihre Lebensgrundlage. Im Süden des Landes herrscht chronische Dürre, im Norden zerstören Überschwemmungen und Wirbelstürme die wenigen Ernten. Viele Eltern können ihren Kindern kaum noch eine Mahlzeit am Tag bieten.
Das Kindermissionswerk Die Sternsinger lässt die Kinder nicht allein. Mit Ihren Spenden unterstützen unsere Projektpartner besonders arme Regionen Madagaskars und sorgen dafür, dass Kinder regelmäßig zu essen bekommen.
Helfen Sie hungernden Kindern in Madagaskar
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So hilft Ihre Spende vor Ort
Foto: Susanne Dietmann / Kindermissionswerk
An mehreren Schulen verteilen unsere Partner fünfmal pro Woche warme Mittagessen – für viele Mädchen und Jungen die einzige Mahlzeit des Tages. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kochen Reis, Bohnen und Gemüse in großen Töpfen. Auch Geschwisterkinder dürfen mitessen. Für die Familien bedeutet das: kein leerer Magen, keine Schulabbrüche, kein Hunger.
Darüber hinaus legen die Schulen Gemüsegärten an. Damit können Kinder und Lehrkräfte selbst Lebensmittel anbauen. Die Familien werden geschult, wie sie trotz schlechter Böden und Wetterextreme Landwirtschaft betreiben und ihre Ernten verbessern können. So entsteht langfristige Ernährungssicherheit und neue Hoffnung für die Gemeinschaften.
Wie ist die aktuelle Situation in Madagaskar?
Madagaskar erlebt derzeit eine der schwersten Ernährungskrisen seiner Geschichte. Langanhaltende Dürren, steigende Lebensmittelpreise und die Folgen der Klimakrise treffen das Land besonders hart. Im Süden des Landes hat es in manchen Regionen seit Jahren kaum geregnet.
Viele Wasserstellen sind versiegt, die Ernten vollständig ausgefallen. Kinder müssen oft stundenlang laufen, um ein paar Tropfen Wasser zu holen.
Gleichzeitig führen Wirbelstürme und Überschwemmungen im Norden immer wieder zur Zerstörung von Feldern und Infrastruktur. Die Klimazonen verschieben sich, die Versorgungslage spitzt sich weiter zu.