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Nothilfe für die Kinder in Myanmar

Wenn in einem Land Bürgerkrieg herrscht, trifft es die Zivilbevölkerung immer am härtesten – so auch in Myanmar. Seit Monaten erreichen uns aus dem südostasiatischen Land dramatische Nachrichten unserer Partner. Nach dem Militärputsch im Februar sind hunderttausende Menschen vor Verfolgung und Gewalt geflohen. Viele verstecken sich in den Wäldern, aber dort können sie ihre Kinder nicht versorgen. Es fehlt an Nahrung, Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Die Situation der Kinder verschlechtert sich von Tag zu Tag.

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Für die Kinder und Ihre Familien, die in Myanmar auf der Flucht sind.

Unsere Partner aus der Diözese Loikaw im Osten Myanmars haben uns um Hilfe gebeten. Dorothee Schmidt, Länderreferentin im Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘, steht in engem Kontakt mit dem Partner und berichtet: „Die Diözese Loikaw liegt in einem der Epizentren der kriegerischen Auseinandersetzungen. 80.000 Menschen sind bisher aus der Region geflohen. Viele von ihnen müssen sich derzeit in den Wäldern verstecken oder suchen Zuflucht in kirchlichen Einrichtungen.“ Die Situation in den Waldgebieten war in der Regenzeit besonders problematisch. Trockene Schlafplätze gab es kaum, Infektions- und Durchfallerkrankungen verbreiteten sich schnell.

„Die Menschen sind dringend auf Hilfe angewiesen. Unser Partner tut sein Möglichstes, um die geflüchteten Kinder und Mütter mit dem Notwendigsten zu versorgen“, sagt Dorothee Schmidt.

Sternsinger-Partner Caritas versorgt Familien mit Essen und Hygienesets

Die Caritas der Diözese Loikaw betreut die Flüchtlingsfamilien, die verstreut in den Wäldern ausharren. Sie versorgen Familien mit kleinen Kindern mit nahrhaftem Essen und verteilen Hygienesets, auch um die Ausbreitung von Corona einzudämmen. Wenn nötig, werden Kinder und schwangere Frauen von medizinischen Fachkräften behandelt. Die Schulkinder haben – wegen Corona und wegen des Bürgerkriegs – seit zwei Jahren keine Schule mehr besucht. Freiwillige Helfer bieten deshalb Unterricht an: So können die Kinder nicht nur Lernstoff aufholen, sondern erleben auch ein kleines Stück Normalität in der Krisensituation.

Damit insgesamt 1.300 geflüchtete Kinder und ihre Mütter mit dem Nötigsten versorgt werden können, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung!

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23 Euro kostet ein Lebensmittelpaket für eine Familie mit Kindern unter fünf Jahren. Es sichert die nötigste Versorgung für sechs Wochen ab.