SPENDEN FÜR KINDER IN GAZA
Nothilfe
Schutz für Kinder im Libanon
Seit dem 2. März 2026 herrscht im Libanon wieder Krieg. Bomben treffen Wohnviertel in Beirut, Südlibanon, Baalbek-Hermel und dem Bekaa-Tal. Mitten in dicht besiedelte Gebiete, in denen Familien leben. Es ist die schwerste Eskalation seit dem Waffenstillstand im November 2024. Über eine Million Menschen sind auf der Flucht. Mehr als 1.200 Menschen wurden getötet, über 3.500 verletzt – darunter erschreckend viele Frauen und Kinder.
Die Zerstörung trifft ein Land, das bereits am Boden liegt: Schon 2024 wurden über 60.000 Gebäude zerstört. Bereits damals war der Libanon eines der Länder, das weltweit am meisten Geflüchtete pro Kopf aufgenommen hat. Jetzt wächst die Not erneut und die humanitäre Lage verschlechtert sich mit jedem Tag.
Jetzt helfen
25 Euro
finanzieren einer Familie ein Hygienepaket.
65 Euro
schenken einer fünfköpfigen Familie ein Lebensmittelpaket.
Familien in Not
Wenn Bomben fallen, trifft es die Schwächsten am härtesten. Im Libanon sind über 300 Schulen geschlossen, mehr als 200.000 Kinder können nicht mehr lernen. Familien irren auf der Suche nach Schutz durch das Land. Rund 136.000 Menschen drängen sich in 663 Sammelunterkünften, meist in öffentlichen Schulgebäuden. Die Mehrheit kommt bei Gastfamilien unter. Meist in völlig überfüllten Wohnungen, ohne ausreichend Essen, ohne medizinische Versorgung, ohne Perspektive.
Die neue Gewalt bringt ein ohnehin überlastetes Land an den Rand des Zusammenbruchs. Über 189.000 Menschen sind bereits über die Grenze nach Syrien geflohen – in ein Land, das selbst von Krieg und Zerstörung gezeichnet ist.
So helfen wir vor Ort
Wir lassen die Kinder im Libanon nicht allein. Gemeinsam mit unseren Projektpartnern leisten wir Nothilfe, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
In einer Notunterkunft in Beirut finden aktuell 81 Familien mit 192 Menschen Schutz und Begleitung. Mehr als die Hälfte der Bewohner sind Frauen, ein Drittel Kinder. Hier erhalten sie nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch:
- Warme Mahlzeiten und tägliche Versorgung mit dem Nötigsten
- Lebensmittelpakete, Hygienekits und Babyausstattungen für Familien in den Sammelunterkünften
- Medizinische Versorgung mit über 136 Konsultationen und Schwangerschaftsvorsorge
- Psychosoziale Unterstützung durch Psychotherapie, Sozialarbeit und Gruppenangebote
- Rechtsberatung und Schutzmaßnahmen besonders für Migrantinnen und Migranten
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Bildungsangebote für Kinder, damit Lernen auch in der Krise weitergeht
Unsere Partner arbeiten eng mit lokalen Hilfswerken zusammen, um so viele Familien wie möglich zu erreichen.
Dringender Bedarf
Die humanitäre Krise im Libanon wächst schneller als die verfügbaren Ressourcen. Jeden Tag fliehen weitere Familien. Jeden Tag steigt der Bedarf an Notunterkünften, Nahrung, medizinischer Hilfe und psychosozialer Betreuung. Besonders Kinder brauchen jetzt Schutz vor den Bomben, vor dem Hunger, vor dem Trauma.
56 Gesundheitseinrichtungen sind bereits beschädigt oder zerstört. Zehntausende Familien haben keinen Zugang zu medizinischer Grundversorgung. In den überfüllten Unterkünften drohen Krankheiten auszubreiten.
Jede Spende zählt. Mit Ihrer Hilfe können wir den Kindern und Familien im Libanon Schutz, Nahrung und Hoffnung geben.