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Kinder im Krieg

Helfen Sie den Kindern in der Ukraine

Seit Ausbruch des Krieges hat sich für die meisten Familien in der Ukraine alles verändert. Kinder erleben Luftangriffe und Belagerungen, verlieren Verwandte und Freunde und müssen ihre Heimat verlassen – viele ohne ihre Eltern. Mittlerweile sind zwei Drittel aller ukrainischen Kinder auf der Flucht. Was sie ertragen müssen, ist unfassbar traurig.

Die Sternsingerpartner bleiben bei den Menschen 

In dieser Situation ist es wichtig, den vielen Mädchen und Jungen einen sicheren Ort zu geben, sie mit
Lebensmitteln, Kleidung und Hygieneartikel zu versorgen und ihnen zu zeigen: Wir sind für euch da. Mit unseren Partnerinnen und Partnern in der Ukraine hatten wir schon vor Kriegsbeginn engen Kontakt. Wir wissen, dass sie auch jetzt mit beeindruckendem Mut und unerschütterlicher Tatkraft an der Seite der Familien bleiben. Trotz aller Schwierigkeiten informieren sie uns regelmäßig über die Kinder, um die sie sich kümmern, und auch darüber, wie wichtig die Hilfe aus dem Ausland ist. So wie die Mitarbeitenden der Erzdiözese Ivano-Frankivsk, die Notunterkünfte für Binnenflüchtlinge eingerichtet haben und Kinder kostenlos medizinisch versorgen.

Ein Erste-Hilfe-Paket für Familien in der Ukraine kostet 20 Euro.

Ein Schlafsack für Kinder in der Ukraine kostet 30 Euro.

Ein „Baby-Startpaket“ für eine Familie in der Ukraine kostet 46 Euro.

Yanas und Katias Geschichte

Die Mutter war verängstigt, als sie die fünfjährige Katia und die neunjährige Yana am Morgen des 24. Februar weckte. Der Krieg hatte begonnen. Die Mädchen wussten schon vorher, wo sie sich bei Bombenalarm verstecken mussten und wie schrecklich Raketenlärm ist. Ihre Heimatstadt Avdiivka liegt in der Region Donezk im Osten der Ukraine, wo es schon seit 2014 immer wieder zu Kämpfen kam.

Doch als es nun noch gefährlicher wurde, trafen die Eltern eine schwere Entscheidung: Sie brachten ihre Töchter und Großmutter Maria zum Bahnhof und setzten sie in einen Zug in Richtung Westen des Landes. „Wir wussten nicht, wohin wir kommen würden“, erzählt Maria. „In der Stadt Ivano-Frankivsk sind wir gut aufgenommen worden.“

Notunterkünfte im Gymnasium

Heute wohnen Yana und Katia mit ihrer Großmutter in Räumen des St. Basilius Gymnasiums der Erzdiözese Ivano-Frankivsk. Sie und andere geflüchtete Kinder werden dort gut versorgt und können auch am Unterricht teilnehmen. „Meine Eltern sind in Avdiivka geblieben, aber sie machen sich keine Sorgen mehr um uns, denn hier ist es ruhig und gut“, sagt Yana. Die Neunjährige und ihre Schwester Katia vermissen ihre Eltern sehr. Doch die Mädchen verstehen ihre Entscheidung, in der Heimat zu bleiben, um ihr Land zu verteidigen. Großmutter Maria ist dankbar für jede Hilfe. Sie hofft inständig, dass der Krieg bald beendet ist. „Wir sehnen uns danach, nach Avdiivka zurückzukehren, in unsere Wohnung, zu unseren Verwandten und Freunden. Denn wo sollen wir sonst hin, wenn nicht nach Hause?“

Unsere Partner vor Ort leisten landesweite Hilfe für Kinder und ihre Familien

Geflüchteten Kindern wird nicht nur in der Erzdiözese Ivano-Frankivsk geholfen. Auch in anderen Städten in der Ukraine kümmern sich die Sternsingerpartner um ankommende Flüchtlingskinder und ihre Familien. Die Caritas in Kiew öffnete während der Belagerung der Hauptstadt die Keller der Kirchen und anderer Einrichtungen als Luftschutzräume und stattete sie mit Matratzen und Heizöfen aus. In Drohobych leistet die örtliche Caritas medizinische Nothilfe für die ankommenden Flüchtlingsfamilien und bietet psychologische Unterstützung an.

Kinder haben das Recht, vor Gewalt, Krieg und Konflikten geschützt zu werden. Dieses Kinderrecht wird im Ukraine-Krieg brutal missachtet. Deshalb brauchen Kinder und ihre Familien dringend unsere Unterstützung.

Bitte Helfen sie ukrainischen Kindern und Ihren Familien mit Ihrer Spende!

Unser Spendenkonto
IBAN: DE 95 3706 0193 0000 0010 31
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