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Bundespräsident Steinmeier empfängt Sternsinger in Berlin

„Mit eurem Stern bringt ihr Licht in dunkle Nacht“

„Mit eurem Stern bringt ihr Licht in dunkle Nacht. Mit den von euch gesammelten Spenden bringt ihr anderen Kindern Hoffnung. Hoffnung auf ein neues Leben“, freute Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sich über den Besuch der Sternsinger am 6. Januar in seinem Amtssitz in Berlin. Im Schloss Bellevue begrüßten er und seine Frau Elke Büdenbender pünktlich zum Dreikönigstag 40 Sternsinger aus dem Bistum Passau. „Meine Frau und ich waren schon an sehr vielen Orten, an denen Kinder eure und unsere Hilfe brauchen. Euch, liebe Sternsinger, kann ich ansehen, wie sehr euch diese Hoffnung der Kinder, die in anderen Umständen leben, antreibt“, so der Bundespräsident.  Mit ihrem Dienst würden die Sternsinger einen großen Beitrag dazu leisten, „dass unsere Welt, die in diesen Tagen auch Sorgen auslöst, ein klein wenig besser wird.“

In diesem Jahr hatten Stefanie (9), Lena (10) und Elisabeth (12) die Ehre, zu Beginn des Besuchs die Segensbitte für das Staatsoberhaupt vorzutragen: „Der Frieden bleibe stets bei Euch. Denn nur wer Frieden hat und Segen kann Gutes in der Welt bewegen.“ Anschließend schrieb Elisabeth den Sternsingersegen „20*C+M+B+20 – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus im Jahr 2020“ an das große Schlossportal.

Sternsinger bitten um Einsatz für Frieden in der Welt

Beim Empfang im Schloss stellten die Sternsinger das Aktionsthema „Frieden“ vor: „Gerade jetzt finden in 27 Ländern unserer Erde kriegerische Handlungen statt. Kinder leben in all diesen Ländern.“ Von Kolumbien über Mali, Nigeria und Somalia bis hin zu Afghanistan und Myanmar zählten die kleinen und großen Könige diese Länder auf und setzten ihnen danach 27 Mut machende Begriffe wie Rücksicht, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Versöhnung entgegen. „Nur wenn wir alle daran arbeiten, dass all diese Dinge weltweit möglich sind, können wir die Welt verändern und Frieden schaffen.“ Schließlich richteten sie sich mit einer Bitte an den Bundespräsidenten: „Wir bitten sie, dass sie sich gemeinsam mit vielen anderen dafür einsetzen, dass es immer weniger Länder gibt, in denen Krieg und Gewalt herrschen. Dass immer mehr Kinder in Frieden leben können.“

„Ehrenamtliches Engagement ist Baustein für friedliches Zusammenleben“

Katharina Norpoth, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), betonte in ihrem Grußwort, wie wichtig das Thema Frieden gerade für Kinder und Jugendliche ist. „Diese großartige Aktion ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass ehrenamtliches Engagement ein wichtiger Baustein für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft ist“, so Norpoth, die gemeinsam mit Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, die Sternsinger zum Empfang im Schloss Bellevue begleitet hatte.

Nach dem offiziellen Teil zogen sich die Sternsinger samt Begleiter mit Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender in einen kleineren Raum zurück. Dort hatten alle Gelegenheit, sich besser kennenzulernen. So haben die kleinen Königinnen und Könige zum Beispiel erfahren, dass der Bundespräsident gerne Skifahren geht, aber nicht ohne Bodyguard das Schloss Bellevue verlassen darf.

Bundespräsident Steinmeier hat zum dritten Mal Sternsinger in seinem Amtssitz empfangen – die 18 Mädchen und 22 Jungen kamen diesmal aus der Pfarrei Rinchnach, dem Pfarrverband Simbach am Inn und dem Pfarrverband Kirchberg im Wald. Sie vertraten bei dem Empfang alle 300.000 Sternsinger, die sich in diesen Tagen bundesweit an der 62. Aktion Dreikönigssingen beteiligen.

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