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Ansgar-Medaille für Kooperationspartner Rudolf Courth

Mister Bogotá erhält Auszeichnung

15 Jahre lang hat sich Rudolf Courth mit seinem Verein „Kinderhilfswerk für Bogotá, Maria Jakob e.V.“ für die Kinder der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá eingesetzt. Gemäß dem Leitsatz „Liebe, Bildung, Zukunft“ ermöglichten er und sein Team hunderten Kindern den Schulbesuch und versorgten sie mit ausreichend Essen. Bis 2015 hatte Courth den Vorsitz des Vereins inne und arbeitete intensiv mit dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ zusammen. Sein Engagement brachte ihm den Spitznamen „Mister Bogotá“ und nun auch die Ansgar-Medaille ein.

Vorbildlicher Einsatz

Die Ansgar-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die das Erzbistum Hamburg vergibt. Sie ist im Jahr 2000 geschaffen worden. Mit ihr werden Frauen und Männer für ihren „vorbildlichen Einsatz für die Kirche“ ausgezeichnet, so das Statut. Die Verleihung der Medaille geschah am 31. Januar 2016 in einem feierlichen Pontifikalamt mit Erzbischof Dr. Stefan Heße im Hamburger Mariendom.

Gelebte Barmherzigkeit

„Als ich von der Auszeichnung hörte, war ich vollkommen überrascht“, berichtet Courth. Er wünsche sich für die Kinder in Bogotá, „dass die Auszeichnung andere Menschen anstachelt, sich ehrenamtlich für die Bedürftigen in der Welt zu engagieren.“ Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger’, freute sich über die Ehrung des langjährigen Kooperationspartners und stellte ihre Bedeutung im Jahr der Barmherzigkeit heraus: Rudolph Courth habe mit seiner Initiative und seinem Engagement für die Kinder in Kolumbien die Zuwendung zum Nächsten in besonderer Weise zum Ausdruck gebracht. „Er lebt die Barmherzigkeit, zu der uns der Heilige Vater einlädt. Wir gratulieren ihm von Herzen und freuen uns mit ihm“, betonte Krämer.

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Das Sternsingen ist im Dezember 2015 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.