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Rechte von Kindern werden durch Umweltzerstörungen massiv verletzt

Kindermissionswerk und missio Aachen würdigen den jetzt veröffentlichten Klima- und Umweltschutzbericht 2021 der Deutschen Bischofskonferenz.

Das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ macht in dem jetzt veröffentlichten Klima- und Umweltschutzbericht der Deutschen Bischofskonferenz darauf aufmerksam, „dass Umweltzerstörungen fundamentale Rechte von Kindern und Jugendlichen im globalen Süden massiv verletzen“, so Pfarrer Bingener, Präsident des Kindermissionswerks. Foto: Martin Steffen/Kindermissionswerk

Aachen. „Der neue Bericht der Bischofskonferenz macht deutlich, wie sehr die Kirche weltweit und die kirchlichen Hilfswerke Bündnispartner im Kampf gegen den menschengemachten globalen Klimawandel sind. Sie können auf Grundlage ihrer Spiritualität und Theologie Menschen motivieren, die Schöpfung zu bewahren und sich aktiv am Klima- und Umweltschutz zu beteiligen“, würdigte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerks missio Aachen und des Kindermissionswerkes ,Die Sternsinger‘, den heute vorgestellten Klima- und Umweltschutzbericht 2021 der Deutschen Bischofskonferenz. 

„Diese Einsicht ist in Afrika, Asien oder Ozeanien schon sehr viel verbreiteter als in Deutschland. Hier können wir voneinander lernen“, so Pfarrer Bingener weiter. Deshalb habe missio Aachen in dem Bericht auch seine Initiative vorgestellt, Angehörige unterschiedlicher Religionen über Kontinente hinweg zur Schöpfungstheologie ins Gespräch zu bringen. „Es ist schon beeindruckend, wie Aktivistinnen und Aktivisten für den Klimaschutz im globalen Süden aus ihrem Glauben heraus Kraft für ihren Einsatz finden“, sagte Pfarrer Bingener. 

Das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ mache in dem Bericht darauf aufmerksam, „dass Umweltzerstörungen fundamentale Rechte von Kindern und Jugendlichen im globalen Süden verletzen“, so Pfarrer Bingener weiter. Deshalb sei der Klima- und Umweltschutz stärker in den Fokus der Projektarbeit des Hilfswerkes gerückt. Viele Projektpartner der Sternsinger setzten sich für Umwelterziehung, Naturschutz, gesunde Ernährung und Kinderpartizipation ein. Sie unterstützten junge Menschen, die sich für Umweltschutz und ein Umdenken in der Klimapolitik engagieren. Sie zeigten Schülern, Lehrern und Erziehern, wie man Ressourcen schonen, Müll vermeiden und nachhaltig wirtschaften kann.

Wie arbeitet missio Aachen?
Das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen gehört zu rund 100 Päpstlichen Missionswerken weltweit und fördert die katholische Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. missio Aachen verfügte 2020 über ein gesamtes Projekt- und Kampagnenvolumen von rund 45,42 Millionen Euro. missio Aachen förderte in 68 Ländern 981 Projekte der Kirche des globalen Südens in der Ausbildung, Seelsorge, kirchlichen Sozialarbeit, im interreligiösen Dialog, für den Unterhalt und für Akuthilfen. Gleichzeitig fördert missio Aachen durch Kampagnen, Lobbyarbeit und Gebetssolidarität das weltkirchliche Bewusstsein in Deutschland, um den Anliegen der Menschen und der Kirche im globalen Süden Gehör zu verschaffen. Insgesamt verfügte missio Aachen 2020 bei den Ein- und Ausgaben über einen Haushalt von rund 51,2 Millionen Euro.

Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ – das Hilfswerk der Sternsinger
Mehr als 1.600 Projekte für Not leidende Kinder weltweit werden jährlich vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ unterstützt. Einnahmen in Höhe von insgesamt rund 79 Millionen Euro standen dem Hilfswerk der Sternsinger 2019 für seine Arbeit zur Verfügung. Gefördert wurden Projekte in 108 Ländern. Neben der Förderung der Kinder-Hilfsprojekte zählen der Einsatz für die Rechte von Kindern weltweit sowie die Bildungsarbeit zu den Aufgaben.  

>> Den Klima- und Umweltschutzbericht 2021 der Deutschen Bischofskonferenz finden Sie hier.

>> Mehr zum Engagement der Sternsinger für Klima- und Umweltschutz finden Sie hier.

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